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Natur
Mauritius -

beeindruckende Natur auf engem Raum

Auch Indonesien ist ein interessantes Urlaubsland
Landschaft:

Obwohl heute grosse Flächen landwirtschaftlich und touristisch genutzt werden, verfügt die Insel Mauritius noch immer über eine beeindruckende Natur - sowohl unter, als auch über Wasser. Vor wenigen hundert Jahren war Mauritius noch eine mit tropischem Regenwald dicht bewachsene Insel. Riesige Edelholz-Bäume - Mahagoni, Teak und andere - prägten das Bild der Insel.

Wasserfall von Chamarel auf Mauritius

Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen: Der grösste Teil der anbaufähigen Flächen der Insel wird von Zuckerrohr-Plantagen bedeckt oder verunstaltet.

Das könnte sich ändern: Zucker hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung verloren - ein Umstand, der zu sozialer Unzufriedenheit führte, sich aber möglicherweise eines Tages zum Segen für die Insel wenden könnte: Auch andere Wirtschaftsräume haben sich erfolgreich von monokulturell geprägter Landwirtschaft gelöst und vorsichtige Renaturierungsmassnahmen (meistens in Richtung auf Öko-Tourismus) eingeleitet.

Trotz der Zuckerrohr-Kulturen verfügt die Insel mit ihren wunderbaren Stränden einerseits und einer markanten Mittelgebirgslandschaft andererseits über ein attraktives Landschaftsbild. Es gibt eine Reihe von Seen und kleinen Flüssen, schroffe Erhebungen und Felsformationen, malerische Buchten, Inseln und Halbinseln.

Vor allem im Südwesten der Insel gibt es ein grosses Waldgebiet, das zum grossen Teil vom "Black Georges National Park" eingenommen wird. In dieser Gegend liegt auch der berühmte Wasserfall von Chamarel (s. Foto oben auf dieser Seite)

Und es gibt herrliche Korallenriffe, die z.T. auch dem Besucher zugänglich sind. So wie auf der ganzen Welt, boomt der Tauch-Tourismus deshalb auch auf Mauritius.

Tiere

Das bekannteste Tier der Insel Mauritius ist wohl die ausgestorbene Dronte, ein flugunfähiger Taubenvogel.

Auch der Mauritius-Papagei (Lophopsittacus mauritianus), eine der größten Papageienarten überhaupt, wurde zur etwa gleichen Zeit wie die Dronte ausgerottet.

Vogelliebhabern ist auch die Rosataube (Streptopelia mayeri, auch Rosentaube oder Mauritiustaube genannt) ein Begriff. Es ist eine seltene, auf Mauritius endemische Taubenart, die zu den seltensten Vögeln der Welt gehört: In Menschenobhut leben etwa 150 Exemplare (u.a. im Vogelpark Walsrode südlich von Hamburg); in freier Wildbahn sind es mittlerweile wieder ca 350 Stück, die aus Zoo-Nachzuchten ausgewildert wurden, nachdem der Freilandbestand 1991 bis auf 10 (!) Exemplare abgesunken war. Mittlerweile scheint der Fortbestand der seltenen Vogelart einigermassen gesichert zu sein.

Es gibt einige Papageienarten, aber da viele Tiere der Insel endemische Arten sind, also Arten, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen, sind viele der Vogelarten in ihrem Bestand bedroht.

Viele Vögel, aber auch eine Reihe anderer Tiere, können Sie übrigens im "Casela Bird & Leisure Park" bei Tamarin (im Südwesten der Insel) sehen.

Geckos sind häufig; nachdem man sich an ihre Anwesenheit gewöhnt hat, sind sie willkommene Gäste im Zimmer, die uns unbehelligt von Mücken einschlafen lassen.

Gelegentlich - sehr selten eigentlich - sieht man auch (ungiftige) Schlangen.

Auch Riesenschildkröten gibt es auf Mauritius nur noch in Menschenobhut.

Fliegende Hunde und Fledermäuse lassen sich auf Mauritius sehr gut beobachten.

Die Unterwasserwelt ist arten- und individuenreich. Unangenehm bis gefährlich wegen ihrer Giftigkeit können der Rotfeuerfisch und der Steinfisch sein; die übrigen Arten wie zum Beispiel der Kofferfisch, die Dicklippe, der Trompetenfisch und der Kaiserfisch sind harmlos und tun keinem Menschen etwas zuleide.
Muränen werden dem Menschen trotz ihres gefährlichen Aussehens und trotz ihres schlechten Rufs eigentlich nicht gefährlich und auch die schönen Seeanemonen, die ihre langen Fangarme in das bewegte Wasser hinausstrecken, sind harmlos. Außerhalb des Korallenriffs kann man Thunfische, Lippfische, Caranga, Stachelmakrelen und Barrakuda beobachten. (zum Thema Angeln s.u. "Freizeit").

Sehr beruhigend: Haie sind wegen der zu geringen Wassertiefe innerhalb des Riffs wohl nicht zu finden und auch außerhalb wird er selten gefährlich. Aber verlassen sollte man sich vielleicht nicht drauf . . .

Pflanzen:

Auf fast 80% der nutzbaren Fläche des Landes wird Zuckerrohr angebaut, aber zum Glück ist nicht die ganze Fläche der Insel landwirtschaftlich nutzbar.

Allerdings ist - ähnlich wie in der Tierwelt der Insel - der Bestand der ursprünglichen Arten stark dezimiert: Riesige Teak- und Mahagoni-Bäume sind mehr als selten und primären Regenwald kann man nun mal leider nicht wieder aufforsten, wenn er erst einmal zerstört ist.

Flamboyant-Baum auf Mauritius

Für Aufforstungsmassnahmen werden insbes. Kasuarinen verwendet, eine schnell-wachsende Nadelholzart aus Malaysia. Auch der immergrüne Banyanbaum mit seinen starken Luftwurzeln ist ein Import aus Südostasien.

Wunderschön ist der allenthalben im Dezember flammendrot blühende Flamboyant-Baum - ursprünglich ist er auf Madagaskar zuhause.

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